Residenz-Gezwitscher im Dezember

Hotel – Pension Residenz „Am Schloss“ Dresden
Dezember 2020

das besondere Jahr
Rückblick auf ein Wechselbad der Gefühle 

Liebe Residenz-Fans, Stammgäste,
Liebe Freunde und Bekannte,

"Lieber Dezember,
du bis der letzte Monat im Jahr.
Ich bräuchte noch ein happyend."
Seelen-philosophie

Diesen für so viele in diesem Jahr zutreffende Spruch von
Seelen-philosophie möchten wir zur Einleitung für einen Jahresrückblick nehmen.

Unseren Jahresrückblick mit den vielen schönen Momenten aber auch den Gefühlstiefen dieses ver-rückten Residenz-Jahres.

  • Januar – Auszeit
  • Februar – Saisonvorbereitungen 
  • März – freud und leid
  • April – „Osterhasi“ allein in der Residenz
  • Mai – wir schaffen das 
  • Juni – ein klein wenig Normalität 
  • Juli – Feiern im kleineren Kreis 
  • August – Harley Davidson
  • September – Gästeliebling von Lieblingsgästen
  • Oktober – Lockdown ligth
  • November – Monat des Wartens 
  • Dezember – hoffen und besinnen 

Wir wünschen euch wie immer viel Spaß beim Lesen und freuen uns über euer Feedback.

Januar – Auszeit nach einem arbeitsreichen Jahr

Der Januar kam und nach einem – wie gewohnt – sehr guten Jahr begannen wir mit etwas Erholung. Stammgäste wissen – wir verbringen diese Zeit gern in Südafrika, entdecken das wunderschöne Land allein, mit Freunden und Verwandten.
Ein ganz normaler Jahresstart und wir stellten in Gesprächen fest, dass auch dieses Land sich in den letzten Jahren in unseren Augen wirklich gut weiterentwickelt hat.
Wir hoffen ganz stark und drücken beide Daumen, dass  der Afrikanische Kontinent mit Südafrika gut durch die CORONA-Kriese kommt und die Entwicklung keine Rückschritte erleiden muss.

Wir waren im Südafrika und haben dort die Sommerzeit, die Natur mit den Tieren aber auch und die Küstenregion um Kapstadt sehr genossen. 

Februar – Saisonvorbereitungen

Gut erholt ging es in Februar an die jährliche Grundreinigung des Hauses.
Von einer nahenden Änderung des gesamten Lebens einschließlich unseres Alltages war nichts zu spüren.
Wir dachten, wie so viele andere auch – alles läuft seinen gewohnten Gang.

Sicherlich haben wir hier auf der Liste noch einiges vergessen – aber beim Reinigen vergessen wir nix.
Darauf können sich die Gäste verlassen.

Gerade in der jetzigen Zeit ist die Gründlichkeit noch wichtiger. 
Aber was sagen wir euch – eure Bewertungen im Internet zeugen davon, dass wir uns daran auch genau halten. 

März – Freud und leid

Anfang März tauchte für uns in Sachsen das Wort CORONA oder Covid19 häufiger auf. Abner im Tal der Ahnungslosen – wie Sachsen bereits zu DDR-Zeiten genannt wurde – spürten wir „noch“ keine Bedrohung bis uns in der zweiten Märzwoche eine  Buchungsabsage nach der anderen telefonisch, über die Portale oder per E-Mail erreichte.
Von einem zum anderen Moment merkten wir, auch an uns ging die Sache nicht vorbei.

Gerade in dieser Zeit haben wir erfahren, dass wir von euch zum Gästeliebling in Dresden ernannt wurden.
Das gab für uns ein großes, helles Leuchten im CORONA-Himmel und Motivation für die nächsten Monate.

Noch ahnte keiner, wie lange uns die Situation noch begleiten wird.

April – Hasi allein in der Residenz

April – der Lockdown-Monat. Was für ein Gefühl, wenn Ostern außer unserem Osterhasi keiner durchs Haus flitzt und nach versteckten Ostereiern sucht.
Keine Freude auf das Wiedersehen mit Verwandten zum Osterfest, keine fröhlichen Kinderstimmen, keine Urlauber die sich einen schönen Osterausflug gönnen – einfach NIX!  Wie frustrierend…

Und dann die vielen Informationen über Desinfektionsmittel, Ansteckungsgefahr, Gummihandschuhe, halbe Auslastungen der Zimmer, Mundschutz, Übertragungswege und, und, und.

Wie sollte es weitergehen? Machen wir alles richtig? Wo gibt es zuverlässige Informationen? Die Verunsicherung war groß.

Aus Lethargie wurde „wir schaffen das“ und wir sahen auch Chancen.

Mai – wir schaffen das 

So wurde in diesem Frühjahr so viel im Garten gebuddelt und aufgehübscht, wie die Jahre vorher nicht. Der Keller wurde entrümpelt, das Büro von Grund auf aufgeräumt und die Küche bekam einen schönen neuen weißen Anstrich.

Und dann – Mitte Mai kam das langersehnte Ende des Lockdowns.
Alle Mitmenschen sehnten sich gerade zu nach etwas Normalität. Endlich wieder frei bummeln, essen gehen oder Museen genießen.

Juni – ein klein wenig Normalität 

Da die Abstandspflicht von mindestens 1,50 Meter zu Mitmenschen aus anderen „Haushalten“ eingehalten werden sollte flohen auch viele vor der Großstadt in die Natur und wanderten, kletterten, fuhren Rad oder machten ausgedehnte Spaziergänge.
Die sonst so überfüllten Orte wie Großstädte oder Einkaufstempel blieben übersichtlich gefüllt. Es herrschte schon großer Respekt vor der noch vorhandenen aber von den ausgegebenen Infektionszahlen rückläufigen CORONA-Pandemie.

Die Residenz füllte sich wieder und die Freude des Wiedersehens mit Stammgästen – wenn auch mit Abstand und Maske – war groß.

Im Haus wurde aufgerüstet um beim Check In, beim Frühstück und auch in den Zimmern für die neuen Hygienevorschriften gewappnet zu sein.

Juli – Feiern im kleineren Kreis 

Da die Infektionszahlen bedingt durch die sommerlichen Temperaturen niedrig waren durfte auch wieder im kleineren Kreis gefeiert werden. Dieses Glück hatte auch Familie Graner, die ihren Familienaufenthalt Ende August verbunden mit der kirchlichen Trauung schon ein ganzes Jahr vorher geplant hatte.

Es war ein sehr schönes Höhepunkt in diesem ver-rückten Jahr , der bestimmt nicht nur uns in guter Erinnerung bleiben wird.

August – Harley Davidson

Auch die Harley-Fahrer konnten uns im Sommer wieder besuchen. Auch sie mussten sehr lange warten um sich wiederzusehen und ihrer Leidenschaft – Harley-Davidson fahren – gemeinsam genießen zu können und dürfen.

Hier waren wir sogar das erste Treffen dieses Jahr.

September – Gästeliebling von Lieblingsgästen

Im September konnten wir endlich unsere Auszeichnung zum Gästeliebling von Landestourismusverband Sachsen entgegennehmen. Es war eine würdige Ehrung für die guten Bewertungen unserer Gäste aus dem Vorjahr, auch wenn die Hygienemaßnahmen bei so einer Veranstaltung schon etwas grotesk wirken. Zum Glück konnte die Maske bei der Verleihung abbleiben.

Und den ganzen Sommer waren wir froh, dass viele Gäste  – vor allem viele Touristen und Urlauber uns wieder besuchten …

Oktober – Lockdown ligth

… bis die Kanzlerin am 17.10. die Bitte an die Bürger richtete:
„bleibt zu Hause und vermeidet Kontakte“.
Nun kamen wieder Absagen, verunsicherte Anrufe, Treuebekundungen unserer Stammgäste mit Hilfsangeboten und und und. 

Aber die meisten Betten blieben wieder leer und unsere Motivation ging nach unten. Wie soll es weitergehen?
Die zugesagte Unterstützung klingt zwar gut, aber es ist nicht das, was wir wollen.

November – Monat des Wartens 

Das Warten nervt einfach nur und die Zahlen der Pandemie steigen den ganzen Monat statt das es weniger wird. Sachsen und Dresden entwickeln sich zu Risikogebieten – daher können weiterhin nur geschäftlich reisende Gäste zu uns kommen.

Reihenweise werden Weihnachtsmärkte abgesagt. Kulturellen Veranstaltungen dürfen nun schon seit Herbst komplett nicht mehr stattfinden. Was erwartet uns noch?

Dezember – hoffen und besinnen

auch wenn dieses Jahr die Advents- und Weihnachtszeit wahrscheinlich bei fast allen etwas anders aussieht als die Tradition in den Familien, so wünschen wir doch allen, dass der Kerzenschein auch dieses Jahr in unseren Wohnzimmern erstrahlt. Wir uns – wenn auch im kleineren Kreis – aber doch zusammen – in trauter Eintracht treffen können und die Zeit um den Christbaum mit Singen von Weihnachtslieder verbringen können. Uns an strahlenden Kinderaugen erfreuen, in schönen Erinnerung der vergangenen Jahre schwelgen…und vor allem die Hoffnung auf bessere und freiere Jahre aufrecht erhalten.

Bleibt schön gesund und bis bald in der Residenz

Ihre Familie Rita und Udo Werner und unser Residenz-Team

mehr unter: www.dresden-residenz.de